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Wie die Supply-Chain-Strategien von SonicWall Wartezeiten verkürzen

In einer Branche, in der Lieferrückstände an der Tagesordnung sind, konnte SonicWall durch seinen proaktiven Supply-Chain-Management-Ansatz 95 % der Aufträge in nur drei Tagen bearbeiten.

Das Jahr 2022 sieht für Cybersicherheitskunden nicht besonders rosig aus. Einerseits warnen offizielle Stellen, Journalisten und Sicherheitsexperten davor, dass Angriffsflächen größer werden, die Cyberkriminalität zunimmt und Sie Ihr Sicherheitskonzept eigentlich schon gestern hätten upgraden sollen. Andererseits beklagen Anbieter von Cybersicherheitslösungen, dass die Komponenten, die Sie zum Schutz Ihrer Systeme benötigen, erst in einigen Monaten wieder vorrätig sein werden.

In manchen Fällen muss man sogar bis 2023 warten – wie können Sie da sicherstellen, dass Ihre Organisation gegen aktuelle Cyberbedrohungen gewappnet ist?

„Wenn Sie nächstes Jahr eine Firewall möchten, rufen Sie die anderen an. Wenn Sie nächste Woche eine möchten, rufen Sie uns an.“

Für SonicWall-Kunden sieht die Sache ganz anders aus. Die Produkte sind auf Lager, wenn sie gebraucht werden, und die Lieferzeit beträgt nur einen Bruchteil der Zeit im Vergleich zu anderen Anbietern.

Aktuell bearbeitet SonicWall 95 % der Aufträge innerhalb von 3 Tagen.

Vor der Pandemie waren solche Lieferzeiten hervorragend – heute sind sie so gut wie unmöglich. Noch erstaunlicher ist: Wir können diese Lieferzeiten bieten, obwohl wir so viele Aufträge haben wie noch nie. In letzter Zeit konnten wir 33 % neue Kunden gewinnen und den Umsatz mit Neukunden um 45 % steigern – nicht zuletzt durch die Einführung unserer Gen-7-Produktlinie und dank außergewöhnlicher Ergebnisse in unabhängigen Tests sowie zahlreicher Branchenauszeichnungen.

Um zu begreifen, warum das eine so große Leistung ist, lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, warum solche Lieferzeiten heute eher die Ausnahme als die Regel sind.

Anhaltend angespannte Lieferketten

Bei der COVID-19-Pandemie spricht man oft von einem Dominoeffekt. Doch wenn es um die Fertigung und Lieferung geht, passt die Bezeichnung „Erdbeben“ wesentlich besser, da die unvorhersehbaren Nachbeben deutlich größere Auswirkungen verursachen als das ursprüngliche Ereignis.

So haben alle Bereiche mit Materialknappheit, gestiegenen Kosten und Lieferschwierigkeiten zu kämpfen. Knapp 94 % der Fortune-1000-Unternehmen berichten von pandemiebedingten Unterbrechungen der Lieferkette.

In einer Welt, in der nur wenige Dinge dort produziert werden, wo sie letztlich gekauft werden, ist die Lieferung einer der wichtigsten Schritte in der Lieferkette. Seefrachttransporte verzögern sich aktuell um zwölf Wochen oder mehr – und diese Verzögerungen nehmen nur noch weiter zu, da Verbraucher mehr kaufen und die Engpässe so schlimmer werden.

Im Hafen von Los Angeles wurden letztes Jahr mehr Container abgefertigt als in allen Jahren davor, wobei die Rekordzahl von 13 % übertroffen wurde. Für März 2022 liegen aktuell zwar noch keine Zahlen vor, doch sowohl im Januar als auch im Februar 2022 wurden neue Rekorde verzeichnet, was darauf hindeutet, dass die Zahl dieses Jahr noch höher liegen könnte.

Diese enorme Menge bringt nie da gewesene Herausforderungen mit sich: Der New York Times zufolge steckten in den letzten Monaten Containerschiffe durchschnittlich eine Woche in Häfen fest. Das ist eine Zunahme von 4 % verglichen mit dem Gesamtjahr 2021 und eine Zunahme von 21 % seit Beginn der Pandemie.

Auf dem Festland sieht die Containersituation nicht viel besser aus: Berichte von kilometerlangen Staus bei Zügen sind keine Seltenheit und in Speditionsunternehmen fehlt es an knapp 80.000 Mitarbeitern.

Obwohl alle Branchen betroffen sind, ist die weltweite Chipknappheit für Sicherheitsanbieter und andere Techunternehmen besonders kritisch. Viele Unternehmen sind einfach nicht in der Lage, die nötigen Produkte zu liefern und die Sicherheitsanforderungen ihrer Kunden zu erfüllen.

Die Geheimwaffe von SonicWall: vorausschauende Planung

Mit diesen Problemen haben alle zu kämpfen. Doch was genau wurde dagegen unternommen? Wie es aussieht, nicht viel. Anfang 2022 befragte das Beratungsunternehmen AlixPartners 3.000 CEOs zu diesem Thema. Das Ergebnis: Nur weniger als die Hälfte implementierte längerfristige Maßnahmen, um die Supply-Chain-Herausforderungen zu bewältigen. Der Großteil setzte auf kurzfristige Lösungen.

SonicWall konnte deswegen so erfolgreich sein, weil sich das Unternehmen von Anfang an diesem Trend widersetzte. Aktuell besteht das Ziel darin, sicherzustellen, dass jedes bestellte Produkt auf Lager und versandfertig ist. Dazu musste SonicWall viele interne Abläufe ändern und auch die Zusammenarbeit mit Lieferanten sowie den Produktversand anpassen – ein Prozess, der schon vor einiger Zeit begann.

Vor mehr als 18 Monaten bemerkte das operative Team bei SonicWall, dass sich die Lieferzeiten verlängerten. Diese Veränderung war anfangs kaum merklich: Lieferanten konnten den ursprünglich vereinbarten Termin nicht einhalten und die Lieferungen verzögerten sich um ein oder zwei Wochen. Zwar teilten die Lieferanten zu diesem Zeitpunkt nicht offiziell mit, dass sich die Lieferzeiten verlängern. Diese Verzögerungen reichten jedoch aus, um das Supply-Chain-Management-Team von SonicWall zu warnen.

In dieser Phase plante das Unternehmen rund sechs bis neun Monate im Voraus. Als Reaktion auf die zunehmenden Verzögerungen wurde dieser Zeitraum auf circa zwölf Monate verlängert, für manche Produkte auch auf 16 Monate. Durch diese Strategie konnte sichergestellt werden, dass Partner und Kunden im Fall, dass ein Teil der Lieferkette überstrapaziert oder unterbrochen wird, möglichst wenig davon betroffen sind.

Gleichzeitig begann SonicWall, mit seinen Lieferanten betroffene Komponenten zu identifizieren und Produkte in kurzer Zeit anzupassen (ohne Abstriche bei der Performance oder den Funktionen zu machen), um vorrätige Teile nutzen zu können. Dies hat nicht nur Vorteile für die Produktion, sondern reduziert auch die Wahrscheinlichkeit, dass eine werkseitige Verzögerung den Prozess in irgendeiner Phase beeinträchtigt.

Auch bei der Lieferung hat SonicWall eine flexible Lösung gefunden. Weil sich die Zeit von der Abholung der Produkte im Lager eines Lieferanten bis zur Ankunft in einem SonicWall-Lager von vier Wochen auf acht bis zwölf Wochen verlängerte, halten Supply-Chain-Manager kontinuierlich Ausschau nach Häfen, die in zwei bis drei Monaten wahrscheinlich am wenigsten überlastet sein werden. Und wenn es schwierig ist, Lagercontainer zu finden oder einen Transport zeitnah zu buchen, werden Produkte bei Bedarf auch auf dem Luftweg versandt.

Während viele unserer Wettbewerber Schwierigkeiten haben, ihre Auftragsbücher zu füllen, konnten wir mit diesen Maßnahmen einen guten Bestand an Produkten aufbauen und Kunden die benötigten Lösungen dann liefern, wenn sie diese brauchen. Falls Ihr aktueller Anbieter von Sicherheitslösungen Lieferschwierigkeiten hat, wenden Sie sich an einen SonicWall-Experten – dann können Sie Ihre neue Lösung schon heute in einer Woche in Betrieb nehmen.

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Amber Wolff
Senior Digital Copywriter | SonicWall
Amber Wolff is the Senior Digital Copywriter for SonicWall. Prior to joining the SonicWall team, Amber was a cybersecurity blogger and content creator, covering a wide variety of products and topics surrounding enterprise security. She spent the earlier part of her career in advertising, where she wrote and edited for a number of national clients.
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